Mein Eindruck: Nachdem ich Ende des Vorjahrs “von hinten” angefangen habe und die “12. Prophezeiung von Celestine” als erstes Buch dieser Reihe gelesen hatte, wollte ich natürlich die ganze Geschichte kennenlernen. Ich war fasziniert von dem Buch und den darin beschriebenen Erkenntnissen. Für mich waren sie logisch und nachvollziehbar. Ich hatte beim Lesen öfter dieses AHA-Erlebnis, wo ich mir dachte: Darauf hättest du auch selbst kommen können. 
Wenn man sich nicht allzu sehr von der Rahmenhandlung ablenken lässt, kann man aus diesem Buch sehr viel Gewinn ziehen. Die Abenteuergeschichte, die um die Erkenntnisse gesponnen ist, mag zwar zum einfacheren Verständnis dienen, mir sagt sie nicht besonders zu. Auch finde ich es irgendwie schade, weil man durch eben diese Geschichte ein wenig “ausgeschlossen” wird aus dem Kreis der Erleuchteten. Wer kommt schon mal nebenbei nach Peru und hat dort die Möglichkeit, sich durch die Wildnis zu schlagen und Priester zu treffen? Man kriegt aber irgendwie das Gefühl vermittelt, nur so könne man diese Erkenntnisse selbst erfahren, da der Protagonist selbst immer wieder in sein altes “Standardleben” zurückfällt, sobald er sich wieder in gewohnter Umgebung befindet.
Mein Tipp: Das Buch lesen, die Qinessenz herausholen und den Rest unter “nette Lektüre” abhaken.
ISBN: 978-3-548-74119-2
Verlag: Allegria
Autor: James Redfield
Titel: Die Prophezeiungen von Celestine – Ein Abenteuer
Inhalt: Ganz allmählich tritt seit einem halben Jahrhundert ein neues Bewusstsein in unsere Welt, ein bewusstsein, das sich mit Begriffen wie transzendental und spirituell bezeichnen lässt. Sobald wir lernen, diese Entwicklung zu fördern und aufrechtzuerhalten, wird unsere Welt einen Quantensprung machen.
James Redfields Bestseller beschreibt diesen Quantensprung in Form einer spannenden Erzählung. Abenteuergeschichte und Buch der Erkenntnisse in einem, trifft dieser Roman den nerv der Zeit und hat bereits Millionen Lesern die geistigen und spirituellen Voraussetzungen für das neue Zeitalter nähergebracht.

